Mit freundlichen Grüßen: Tipps fürs Briefe schreiben

Ein guter Brief ist in der Lage, in wenigen, gut gewählten Worten viel auszudrücken. Die große Herausforderung beim Briefe verfassen ist es, dem Rede- und Gedankenfluss in der Schriftform eine übersichtliche Struktur zu verleihen.

Briefe schreiben: Die kleine Kunst der großen Worte

Trotz Emails, SMS und Messenger-Services hat das Verfassen von Briefen bis heute nicht an Bedeutung verloren - sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich. Menschen verfassen Briefe an Behörden oder Anschreiben an den potenziellen Arbeitgeber. Auch Unternehmen verfassen täglich Briefe: An die Kunden, die Mitarbeiter oder Geschäftspartner. Menschen schreiben Briefe aus dem Urlaub an Freunde und Verwandte oder romantische Liebesbriefe. Im frühen Kindesalter verfassen wir bereits Briefe – der erste ist in aller Regel an den Weihnachtsmann adressiert. Alle diese Briefe folgen dem Zweck, einem anderen Wichtiges mitzuteilen. Briefe schreiben bedeutet, sich klar und verständlich auszudrücken.

Das Schreiben von Briefen ist eine kleine Kunst, denn im Gegensatz zum mündlichen Gespräch fehlen uns hier die nonverbalen Mittel. Ein Brief sollte ein Stirnrunzeln, ein Lächeln oder ein Träne mit den richtigen Worten ausdrücken können.

Briefe verfassen: Eine nachvollziehbare Struktur

Beim Schreiben von Briefen ist es sinnvoll, sich im Voraus ein Gerüst zurecht zu legen. So vermeiden Sie Gedankensprünge und sorgen für eine übersichtliche Gliederung. Das Briefgerüst erleichtert die Orientierung. Stellen Sie sich einen Absatz wie eine Atempause vor und fett markierte Wörter wie die Modulation Ihrer Stimme. 

Briefe schreiben: Formale Regeln beim Briefe verfassen

Ein Brief ist wie ein Dialog, daher sollten Sie eine direkte Anrede wählen. Der Leser fühlt sich damit individuell angesprochen. Dies gilt für private Briefe ebenso wie für Geschäftspost. Schreiben Sie Verben immer im Aktiv. Statt „Der Brief wurde geschrieben“ liest sich „Ich schreibe den Brief“ viel besser. Das Aktiv ist oft wesentlich verständlicher und wirkt lebendiger beim Lesen.

Entscheiden Sie sich für einfache Sätze, denn Schachtelsätze verhindern dadurch, dass sie verschachtelt sind, oftmals das Verständnis, weil sie komplexe Zusammenhänge, statt sie übersichtlich in einzelnen Sätzen zu gliedern, in einem einzigen Satz zusammenfassen und dadurch die Konzentration des Lesers auf eine harte Probe stellen, was Sie beim Briefe schreiben unbedingt vermeiden sollten! 

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