Die Schwächen der Lesbarkeitsindizes

Die Idee, Texte auf Verständlichkeit zu prüfen, ist nicht neu. Seit den 1970er Jahren versuchten Forscher Lesbarkeitsindizes zu entwickeln, um die Verständlichkeit von Texten anhand von Zahlen festzulegen. Die Schwäche der Indizes: Sie messen ausschließlich quantitative Merkmale.

Kurze Sätze und Wörter = Text verständlich?

Die grundsätzliche Annahme von Lesbarkeitsindizes ist: Texte mit kurzen Wörtern und Sätzen sind verständlicher, als Texte mit Schachtelsätzen und Wortmonster. Soweit so gut. Aber nur, weil ein Text aus kurzen Sätzen und Wörtern besteht ist er noch lange nicht verständlich.
Mit Satz- und Wortlänge messen Lesbarkeitsindizes, wie der Flesch Reading Ease oder der Hohenheimer Verständlichkeitsindex (HVI) lediglich die Oberflächeneigenschaften eines Textes.

Weitere Texteigenschaften, wie beispielsweise Stil und Wortschatz bleiben unberücksichtigt. 
Ob ein Text verständlich geschrieben oder strukturell gut aufbereitet ist, können solche Verständlichkeitsindizes nicht bewerten. Ebenso wenig sind die Lesbarkeitsindizes in der Lage zu unterscheiden, ob ein Text für das Lesen auf Papier oder am Bildschirm geeignet ist.

Lesbarkeitsindex von LinguLab ist einzigartig

Auch LinguLab nimmt die Idee der Sprachforscher auf: Grundsätzlich Annahmen über die Wort- und Satzlänge liegen dem Lesbarkeitsindex von LinguLab zugrunde. Das Besondere an LinguLab: Die Software integriert auch qualitative und web-spezifische Größen in die Bewertung von Texten. 
Dieses Verfahren, um die Verständlichkeit von Texten zu bewerten, ist bisher einzigartig. Kein anderer Verständlichkeitsindex bewertet Texte zusätzlich nach qualitativen Größen wie beispielsweise Passivkonstruktionen, Nominalstil, Füllwörter oder Floskeln. Auch die Struktur der Texte fließt nicht in die Bewertung ein.

Ein Test?

Ein einfacher Test mit 300 Wörtern des Blindtextes "Lorem ipsum dolor" zeigt: LinguLab hat das gewisse Etwas. Was Forschern seit den 70er Jahren nicht gelungen ist, setzt LinguLab in messbare Zahlen um. Die Software bewertet nicht nur die Oberflächeneigenschaften eines Textes - wie es der Hohenheimer Verständlichkeitsindex (HVI) beispielsweise tut. 
Stilistische Kriterien und Wortschatz fließen genauso in die Bewertung ein. Unser Test ist der Beweis: LinguLab bewertet den Blindtext mit 0,5 von 5 möglichen Sternen.

Screenshot LinguLab Sternebewertung
LinguLab ist einzigartig. Sie wünschen einen Beweis? Wir machen den Test mit einem Blindtext.
LesbarkeitsindexErgebnisBewertung der Verständlichkeit
LinguLab Lesbarkeitsindex (LLI)    0,5Bewertungsskala:
0 - 5
höher » leichter
mangelhaft
Hohenheimer Verständlichkeitsindex (HVI)    16,8Bewertungsskala:
0 - 20
höher » leichter
gut
Lix39,0Bewertungsskala:
45 - 65
höher » schwieriger
gut
G-Smog6,0Bewertungsskala:
6 - 15
höher » schwieriger
gut

Lesbarkeitsindizes im Vergleich:

Unsere Tabelle zeigt: Wenn Sie diesen Text - Test mit einem anderen Verständlichkeitsindex - z.B. Hohenheimer Verständlichkeitsindex (HVI) - durchführen, werden Sie sehen: Der Blindtext erhält jedes Mal eine gute Bewertung. Eben weil er aus relativ kurzen Sätzen und Wörtern besteht. Bei Lingulab bekommt der Text im Bereich Verständlichkeit eine rote Wertung. Das bedeutet: Dieser Text ist nicht verständlich - womit LinguLab recht hat! 

Screenshot Lesbarkeitsindizes Beispiel

Bewertung Blogbeitrag

LinguLab bewertet diesen Blogbeitrag mit viereinhalb Sternen in der Textgattung Web-Text Grundform.

Screenshot Sternebewertung LinguLab

Fakten oder Emotionen 

Wie spreche ich meine Zielgruppe richtig an? 

Mehr erfahren