Förmlich, zielorientiert, positiv: Geschäftsbriefe schreiben

Hinter jedem Geschäftsbrief verbirgt sich eine besondere Intention. Er soll Kunden gewinnen, Geschäftspartner akquirieren oder Geschäftsbeziehungen festigen. Daher sollten Sie beim Schreiben von Geschäftsbriefen einen besonderen Wert auf Professionalität und Seriosität legen. 

Geschäftsbrief als Weg zum Erfolg

Sehen Sie jeden Geschäftsbrief als das, was er ist: Ein Teil der Unternehmensphilosophie. So wie das Logo passend zur Unternehmensidentität gewählt ist, sollte auch der Geschäftsbrief diese in Form und Inhalt widerspiegeln.

Geschäftsbriefe schreiben: Niemals das Ziel aus den Augen verlieren

Ein erfolgreicher Geschäftsbrief verliert niemals das Ziel aus den Augen. Dies bedeutet für den Verfasser, Wichtiges zu herauszufiltern und Überflüssiges wegzulassen. Ihr Gegenüber hat wenig Zeit. Kommt der Brief nicht schnell genug auf den Punkt, legt ihn der Empfänger im Zweifel einfach zur Seite. Denken Sie daher bei jedem Satz darüber nach, ob er nicht gestrichen werden könnte.

Bild Beispiel Unterschrift

Wie in jeder Korrespondenz ist die Struktur eines Geschäftsbriefes entscheidend. Achten Sie auf Absätze, Markierungen innerhalb des Textes und einen logischen Gedankenaufbau mit nachvollziehbaren Argumenten.

"Hochachtungsvoll, Ihr Geschäftsführer": Bleiben Sie modern

Sie möchten Ihr Unternehmen als zeitgemäßes und zukunftsorientiertes Unternehmen präsentieren, mit dem es sich lohnt, zu kooperieren? Vermeiden Sie daher veraltete Formulierungen beim Verfassen von Geschäftsbriefen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Anbei sende ich
  • Bezugnehmend auf
  • In Abzug bringen
  • Hochachtungsvoll

LinguLab prüft im Modul „Formulierungen und Floskeln“ mehr als 10.000 veraltete Formen.

Positivismus: Setzen Sie keine Negationen ein

Verwenden Sie beim Verfassen von Geschäftsbriefen keine Negationen: Schreiben Sie nicht, dass etwas jetzt gerade nicht möglich ist oder dass Sie keine Aussage treffen können. Eröffnen Sie Perspektiven und Ausblicke. Wenn Sie mit dem Geschäftsbrief etwas bewirken wollen, versetzen Sie den Leser in eine positive Grundstimmung. Worte wie ‚nicht‘ oder ‚keine‘ sollten Sie vollständig ersetzen. Nichts Nachteiliges ist in jedem Falle immer vorteilig!