WDF*IDF: Texte, die Leser und Suchmaschinen lieben

Das Google Content im Web auf Qualität prüft, ist nichts Neues. Bei der Bewertung steht vor allem die Empfehlung von Texten im Fokus, die einen Mehrwert für reale Leser haben. Doch woher erkennen Suchmaschinen gute Texte? Google & Co. haben in den vergangenen Jahren ihre Bewertungskriterien immer weiter verfeinert, um die Textqualität aus Lesersicht besser bewerten zu können. Dazu schwören die Einen auf die Optimierung von Texten nach WDF*IDF-Kriterien. Die Anderen sind genervt und skeptisch.

WDF/IDF-Optimierung: Die Kriterien für gute Texte

Die letzten Updates haben unabhängig von dieser neuen Formel gezeigt, was die Suchmaschinen von einem guten Text im Web erwarten. Ein guter Text besitzt eine lesbare Struktur und ist vor allem informativ. Dies bedeutet für Autoren, möglichst viele Facetten eines Themas ausschöpfend zu behandeln. Ein guter Text zu einem bestimmten Thema bzw. Keyword deckt die wichtigsten semantischen Begriffe zu diesem Thema ab. So kann beispielsweise kein guter Text über „Versicherungen“ geschrieben werden, ohne die Begriffe „Kunden“, „Vergleiche“, „Tarife“ etc. zu verwenden. Die Frage ist: Reichen diese Erkenntnisse einem Schreiber aus, um intuitiv einen guten Text zu verfassen oder kommt man heute an der WDF*IDF-Formel nicht mehr vorbei?

Die Idee hinter der WDF/IDF-Optimierung

Um Klarheit darüber zu bekommen, lohnt ein Blick auf den Hintergrund der Formel. Wenn Internetseiten auf den ersten zehn Plätzen erscheinen, dann hat Google ein hohes Vertrauen in diese Seiten. Anders formuliert: Wären die ersten 10 Seiten Spam, dann würden sie nicht auf den ersten zehn Plätzen erscheinen. Daher errechnet die WDF*IDF-Formel die Durchschnittswerte dieser Seiten und prüft sie auf verschiedene Kriterien wie Textlänge, Keyworddichte und die verwendeten Begriffe. Je besser sich ein Text diesen Kriterien annähert, desto höher - glauben die Anhänger dieser Formel - ist das Potenzial für eine prominente Listung.

Die Wahrheit liegt in der Mitte

Da die WDF*IDF-Formel schon eine Weile im Gespräch ist, gibt es entsprechende Erfahrungen dazu. Die Einen berichten von einer deutlich schnelleren Indexierung WDF-optimierter Texte und von guten Rankings. Die Anderen stellen fest, dass ihre optimierten Texte keine signifikant besseren Positionen erreichen.

Eine große Rolle spielt hier die Konkurrenz. Wenn es bereits sehr viele – und gute – Texte zu einem bestimmten Thema gibt, werden es auch WDF-optimierte Texte schwer haben, auf sich aufmerksam zu machen. Viele positive Effekte wurden jedoch bei Keywords erzielt, die weniger hart umkämpft sind. Sie schaffen es oft schneller auf bessere Plätze als Texte, die „einfach so“ aus einem Bauchgefühl heraus geschrieben wurden. Unabhängig von allen Formeln sollte jedoch die Textqualität für reale Leser immer oberste Priorität haben.

WDF*IDF oder Keyword-Analyse?

Für die Optimierung von Texten nach WDF*IDF-Kriterien stehen im Internet verschiedene Tools zur Verfügung, mit denen Sie Ihre Texte prüfen können. Wie streng Sie sich an diese Vorgaben halten wollen, entscheiden Sie selbst. 

Wir haben uns entschlossen, LinguLab nicht um eine WDF*IDF-Analyse zu erweitern. Unser Keyword-Modul soll Autoren anregen, darüber nachzudenken, welche Begriffe die Leser zu einem bestimmten Thema eingeben.

Denn auch wenn Ihr Text prominent in Suchmaschinen gelistet wird: Menschen entscheiden am Ende immer noch, ob sie ihn auch lesen wollen.

Suchmaschinenoptimierte Texte: Damit Sie gefunden werden

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